Linksventrikuläre Kontrastierung

Eine der wichtigsten und häufigsten Indikationen für Ultraschallkontrastmittel in der Echokardiographie stellt die Verbesserung der Endokardabgrenzung dar. Das folgende Beispiel zeigt einen linken Ventrikel mit einem apikalen Aneurysma.

 Bei einem mechanischen Index von 0,06, aufgenommen mit Vivid E 9, zeigt sich bei fehlendem apikalen swirling eine sehr gute Kontrastierung im gesamten Sektorfeld inklusive des linken Vorhofs bis an die Grenzen des Sektors. Bei Verwendung der 2.0 MHz – Frequenz findet sich keine Abnahme der Auflösung im Bereich des Mitralrings und kein Papillarmuskelartefakt.

Bei Patienten mit einer Aortenklappenstenosierung kommt der exakten Bestimmung der Weite des linksventrikulären Ausflußtrakts (LVOT) eine große Bedeutung zu. Bei geplantem transvalvulären Klappenersatz (TAVI) stellt die echokardiographische Bestimmung der Weite des Aortenklappenrings oft eine Herausforderung dar. Die beiden folgenden Beispiele zeigen einen Kontrastmitteleinsatz bei Ausmessung des LVOTs bzw. des Aortenringdurchmessers.

 
 Gute Endokarderkennung auch im Bereich des linksventrikulären Ausflußtrakts bei einem Patienten mit einer Aortenklappenstenose, Vivid E9 Platform, 2 MHz – Sendefrequenz. Es lassen sich sogar beide Mitralsegel abgrenzen.
 
 Mit der 4V-Sonde und einer Sendefrequenz von 1.6 MHz biplane Darstellung des Aortenrings zur Messung des Aortenringdurchmessers bei einem Patienten mit Aortenklappenstenose.

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