GE Vivid E9, Teil II

Geräteeinstellung Vivid E9 für die Kontrastsonographie, Teil II

Das vierte Beispiel zeigt im 4 – Kammerblick (Video links) sehr echogene Thromben bei einem Patienten mit einer hochgradig reduzierten systolischen Funktion ( Ejektionsfraktion unter 25%). Aufgrund der Echogenität gelingt auch eine gute Darstellung im Vollvolumendatensatz. Durch Erhöhung der Gewebetransparenz und durch Wahl der Blickrichtung von der Mitte des linken Ventrikels in Richtung Herzspitze gelingt die Abgrenzung von fünf verschiedenen Thromben (Video rechts).

 

Nach Gabe von Ultraschallkontrastmittel gelingt es mit der Sendefrequenz 1.5/3.0 MHz nur unzureichend, die intensiven Signale der Thromben (back scatter) zu supprimieren. Die Thromben erscheinen nicht als schwarze Kontrast frei Areale sondern noch grau, ähnlich dem Kontrastmittel. Die hochgradige linksventrikuläre Dilatation und und die hochgradig reduzierte systolische Funktion erschweren die Anflutung des Kontrastmittels und damit die Kontrastierung der linken Kammer (Video links). Nach Wechsel auf die 2 MHz – Sendefrequenz läßt sich eine vollständige Elimination des Signals der Thromben erreichen, die sich nun wie gewohnt als Kontrastaussparung darstellen (Video rechts, 3 -Kammerblick). Durch Klicken auf das weiße kleine Quadrat in der unteren rechten Ecke des Videoplayers kann das Video vergrößert werden.  Ein erneutes Klicken auf das Quadrat bewirkt die Rückkehr zur kleinen Version und zum Text.